Ein Einblick in die Welt des Orgelbaus

Tradition verpflichtet: Bewährtes erhalten, Altes bewahren
Exkursion zum Orgelbauer Ahrend in Loga

Orgeln überdauern Generationen, erklingen länger als ein Menschenleben.

Wir bekamen durch die Führung von Herrn Hendrik Ahrend einen faszinierenden Einblick in seine Orgelwerkstatt. Besonders spannend war es, dass an diesem Tag Pfeifen per Hand gegossen wurden.

Ganz eindringlich wurde uns bewusst, dass jede Orgel auch ein eigenständiges Kunstobjekt ist, einzigartig in ihrer Form und ihrem Klang. Die Kunst des Baus oder der Restaurierung einer Orgel ist es, mit der Intonation und dem Klang die Herzen der Menschen zu treffen. Akribie ist gefordert und trotzdem bleibt eine Restaurierung immer ein Veränderung. Pfeife für Pfeife wird in sorgfältiger Arbeit ein eigener Charakter verliehen. Manchmal geht es um Nuancen, um Hundertstel Millimeter.

   
   

Lions Musikpreis 2018 mit dem Wettbewerbsinstrument Querflöte

Im festlichen Rahmen in der Vorburg der Evenburg wurde am 24.2.2018 zum 13. Mal der Lions Musikpreis in Leer ausgetragen. Zuerst spielten alle 5 Kandidaten im Alter zwischen 13 und 16 Jahren ihr Pflichtstück von   C. Stamitz und dann in einem öffentlichen Konzert vor 130 Gästen ihre Wahlstücke.

Siegerin wurde die 15-jährige Lina Kochskämper aus Varel. Als sie ihr Solostück von Ian Clark „The great train race“ spielte ging ein Raunen durch den Saal und sie wurde mit frenetischem Applaus belohnt. Governor Klaus Seifert war vollauf begeistert, dass ein Rennen zwischen zwei Zügen auf einem Instrument gespielt werden kann. Den zweiten Platz bekam mit einem hervorragenden Auftritt Johannes Zimmermann aus Oldenburg. Dritte wurde Katharina Kaup aus Leer. Wir Leeraner sind stolz auf sie.

















Bild Ute Müller, Norbild Media, Papenburg

Unsere Stiftung versorgte die Teilnehmer und die Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten, zubereitet von unserem Kuratoriumsmitglied Marita Folkerts. Ein Gast sagte: "Diese Frau im Team zu haben ist wie ein Sechser im Lotto"!


zum Zeitungsbericht OZ vom 27.2.2018  

Room One
Konzert in der voll besetzten Kirche

Schiff und Empore der Evangelisch-reformierten Kirche in Loga waren so voll besetzt, dass sich einige Zuhörer mit Stehplätzen begnügen mussten.

Draußen: Ein sonnig-strahlender Januartag. Drinnen strahlten die Stimmen des A-Capellaensembles

„Room one“.

Die „Jungs und Mädels“ Eva, Lisa, Laura, Felix, Simon und Stefan sangen mit Herz und zu Herzen ging es auch. Sechs Stimmen und nur diese begeisterten, und das Publikum traute sich auch in der Kirche voll dabei zu sein. Die Sänger brachten ihre Eigenkompositionen und bekannte Lieder frisch, stimmungsvoll, sanft-verhalten, lautmalerisch und mit einem Hauch eigenwilliger Harmonik zu Gehör. Es ist Musik mit Leidenschaft, und das liegt an den wunderbaren Stimmen der sechs Sänger.

 


Nicht nur singen können sie. Unter der Leitung dieser erfahrenen und charismatischen Room One Gesangscoaches wurden zwei Chöre der Kreismusikschule Leer  geschult. Bei den Teilnehmern wurden ungeahnte Potentiale geweckt und das Ergebnis war eine mitreißende Gemeinschaftsleistung im Konzert.

 

Tosender Applaus bewegte die Künstler zu einer Zugabe, und wie es in dem berühmten Song  „O happy day“ heißt, war es ein sehr gelungener Abend.

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4. Sonntagskonzert
"Mit Freuden zart"
Barocke Triosonaten für
Corno da caccia
Violine
Cello
Orgel

„Mit Freuden zart“ war der von den Musikern gewählte Titel des Konzertes, und es gelang den Musikern meisterhaft genau diesen Eindruck dem Publikum zu vermitteln.

 

Musik zum Ewigkeitssonntag

 

Unsere lieben Verstorbenen vergessen wir nie, aber ein Instrument kann in Vergessenheit geraten. So war es mit dem Corno da Caccia, welches in der Barockzeit seinen Höhepunkt hatte.

In diesem Konzert wurde es wieder entdeckt. Durch seinen warmen Klang und die Virtuosität seines Spielers begeisterte es das Publikum. Passend zum Telemannjahr wurden von dem Komponisten zwei Sonaten für Violine, Corno da caccia, Kommodenorgel und Cello aufgeführt.
Ein Solo auf dem Barockcello wurde mit anhaltendem Applaus gefeiert. Interessant und amüsant waren die Erläuterungen der Musiker zu den Stücken und den Instrumenten. Eine Schulklasse war mit ihrem Lehrer dabei und Herr Ahrends, der Erbauer der Orgel in der Reformierten Kirche zu Loga, war in der Pause so freundlich ihnen das Instrument zu erklären.

Gelebte Musik!