Ein wunderschöner Junitag, ein liebevoll gestalteter Garten und ein Programm, das Herz und Geist gleichermaßen anspricht: Unter dem Motto: „Der Klügere kippt nach“ lud die Stiftung Kultur-tut-Leer-gut zu einem literarisch-musikalisch-kulinarischem Erlebnis der besonderen Art ein.

Der „Wein“, der hier die Hauptrolle spielte, wurde zwar angeklagt – aber am Ende in allen Punkten freigesprochen. Mit sprachlicher Gewandtheit, feinem Wortwitz und musikalischem Können, das Erinnerungen an Reinhard Mey wachrief, nahmen Marie-Luise Gunst und Stefan Hasselmann ihr Publikum mit auf eine humorvoll-nachdenkliche Reise durch Alltag, Absurdität und Abgründe – stets charmant, pointiert und authentisch. Ob satirische Kurztexte, poetische Miniaturen oder eigens vertonte Lieder: Die Künstler zeigten sich als eingespieltes Duo mit Tiefgang und Leichtigkeit zugleich, das Charme versprühte und das Publikum mitnahm auf eine Reise durch Rausch, Reflexion und Romantik.

Im Anschluss an das Bühnenprogramm verwandelte sich der Garten der Familie Diddens in einen lebendigen Treffpunkt. Bei gutem Wein, Fingerfood und angeregten Gesprächen ließ man den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen. Die perfekte Organisation, die offene und einladende Stimmung und das sommerliche Wetter machten die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ein runder gelungener Tag – voller Kultur, Kulinarik und guter Gesellschaft.

Und einem Urteil, dem niemand widersprechen wollte – der Wein ist unschuldig!

„Der Klügere kippt nach“ Ein Hoch auf den Sorgenbrecher aus Trauben

Wenn der Wein fließt, die Worte funkeln und der Sommerduft durch die Bäume weht, dann ist man vermutlich im Garten hinter´m Deich in Esklum.

Marie Gunst und Stefan Hasselmann aus Oldenburg präsentierten ein Programm, das so vielschichtig war wie ein guter Cuvée. Mit einem Augenzwinkern und feiner Klinge zelebrierten sie in Texten und Liedern den Wein als Seelentröster, Gesprächsanheizer, Mutmacher – und gelegentlich als Grund für sehr tiefe philosophische Gespräche über sehr banale Dinge.

Mit sprachlicher Gewandtheit, feinem Wortwitz und musikalischem Können, das Erinnerungen an Reinhard Mey wachrief, nahmen die Beiden ihr Publikum mit auf eine humorvoll-nachdenkliche Reise durch Alltag, Absurdität und Abgründe – stets charmant, pointiert und authentisch. Ob satirische Kurztexte, poetische Miniaturen oder eigens vertonte Lieder: Die Künstler zeigten sich als eingespieltes Duo mit Tiefgang und Leichtigkeit zugleich, das Charme versprühte und das Publikum mitnahm auf eine Reise durch Rausch, Reflexion und Romantik.

Ob mit klarem Blick auf die Absurditäten des Alltags oder leicht angeschickert zwischen den Zeilen –

die beiden Künstler begeisterten mit Witz, Charm und einer Stimme, die an Reinhard Mey erinnert, aber sein ganz eigenes Profil zeigte. Es war eine berauschende Liebeserklärung an das Leben, die Liebe und den Rebensaft.

Bei gutem Wein, Fingerfood und vielen schönen Schwätzchen ließen die Gäste den Tag ausklingen.

Ein paar Stunden wie ein guter Wein mit Körper, Charakter und einem Abgang der lange nachwirkt, ein paar Stunden, die man gerne konservieren würde wie einen guten Wein.