Im Garten des Atelierhauses der Lebenshilfe war ordentlich was los: Beim inklusiven Trommelprojekt „Drumbob“ haben Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam den Takt angegeben – und zwar mit jeder Menge Spaß und Power! Bereits beim ersten Trommelschlag war spürbar, wie Musik Barrieren überwindet. Unter fachkundiger Anleitung erlernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche Rhythmen und Techniken. Dabei ging es nicht um Perfektion, sondern um das gemeinsame Erleben von Musik, Freude und Teamgeist.
Die Gruppe, bunt gemischt aus Menschen mit und ohne Handicap, entwickelte schnell ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Lachen, gegenseitige Unterstützung und kreative Ideen waren angesagt. Besonders beeindruckend war, wie jede und jeder Einzelne einen Beitrag leistete – unabhängig von individuellen Fähigkeiten. Organisiert vom Team der Stiftung „Kultur tut Leer gut“ und unterstützt von der Hans- Heyo Prahm Stiftung und der Lebenshilfe, drehte sich an diesem Nachmittag alles um Rhythmus, Rock und gute Laune. Das Beste daran: Vorkenntnisse? Fehlanzeige! Hier konnte jede und jeder einfach loslegen und sich ausprobieren.
Unter freiem Himmel trommelten sich die Teilnehmenden quer durch die Pop- und Rockwelt. Ob bekannte Klassiker oder fetzige Grooves – die Beats gingen sofort ins Blut. Schon nach wenigen Minuten war klar: Musik verbindet, egal ob mit oder ohne Handicap. Gemeinsam wurde gelacht, gejammt und experimentiert.
Die Stimmung? Unbeschreiblich! Hände flogen über Trommeln, Füße wippten im Takt, und die Begeisterung war einfach ansteckend: So viel Rhythmus, so viel Inklusion, so viel Spaß
Text und Bild Christine Hühns