Blueskonzert im Garten von Jurine und Ludger Abeln
20.08.2017

Auch wenn der Regengott es bei diesem Sommerfest nicht gut gemeint hat, sagte Ludger Abeln gleich in den Begrüßungsworten: "Wir ziehen das jetzt durch!“  Kaum einer hatte sich durch den Regen abschrecken lassen. 180 Menschen waren im Garten tranken Bowle, aßen Würstchen und amüsierten sich. Die Stimmung war von vorneherein super und so wurde es ein mit Herz veranstaltetes Konzert ohne Firlefanz und mit Hauptaugenmerk auf die Musik und deren Fans.

Die Midlife Blues Band sorgte für tolle Musik, Ludger Abeln las über B.B. King. Eine wundervolle und harmonische Ergänzung der Musik. Wir ziehen unseren Hut und bedanken uns für das Durchhaltevermögen, die Treue und die Unterstützung.

   
   

Musik im Park 2017

Ein neues Konzept?

Veranstaltung vom 13. August 2017

 Am 13. August gab es zum 16. Mal Musik im Park. Der Veranstalter, die Kreismusikschule Leer unter dem neuen Leiter Heinz Gassenmeier setzte auf ein neues Konzept mit externen, hochwertigen Künstler, und nicht wie bisher auf Dozenten und Schüler der KMS. Dass die Musikschule jedoch auch über hochwertige Musiker verfügt bewies zum Beginn Nicole Müller (Harfe) mit ihrem Partner Silviu Agachi (Violine). Mit ihrem Programm „Klassik für Herz und Seele“ erzeugten sie zum Auftakt eine wundervolle Stimmung.

Sehr selten wurden bisher die Kinderinteressen in das Programm einbezogen. Diesmal standen die „Blindfische“ mit Rock für Kinder an. Dieser Klamauk mit Musik kam bei den Kindern gut an.

Es folgte das Trio „Damas“, verstärkt durch zwei syrische Damen, die der Darbietung Stimme verliehen: über eine Stunde melancholische Melodien, fremdartig und für ungeübte Leeraner Ohren sicherlich etwas anstrengend.

Zum Abschluss war dann „Jazz vom Feinsten“ zu hören. Auch hier wieder auswärtige Künstler aus Oldenburg.

Neu an diesem Konzept war auch, dass von Erwachsenen fünf Euro Eintritt verlangt wurde. („Was nichts kostet ist nichts wert“). Allerdings mussten dies nur die Ehrlichen bezahlen. Viele verschafften sich über die Seiteneingänge Zutritt. Die Folge war Unmut und Frust unter den Gästen.

Wir hatten unsere Zelte am Eingang aufgeschlagen und versorgten das Publikum mit Getränken und Grillwürsten. Traditionell war hier ein Treffpunkt der Gäste. Es fand ein reger Meinungsaustausch statt.
Leider überwogen die Unzufriedenen deutlich:

„Haben wir denn keine guten Künstler in Leer?“
„Wir möchten erleben was die KMS Lehrer und Schüler können.“
„Musik im Park soll ein Familienfest von Leeranern für Leeraner bleiben.“
"Kommerzielle Musikveranstaltungen gibt es hier genug“.
"Für diese Jazzband könnte ich sterben".
„Unsere jungen Musiker brauchen Auftrittsmöglichkeiten.“
„Warum gibt es keine Waffeln der Welthungerhilfe?“ 

 


Bericht der OZ  
 





 

Radlers Seeligkeit


Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek, des Heimatmuseums und unserer Stiftung


 Internationaler Museumstag

Sonntag 21.Mai

Museumshof des Heimatmuseums

 


 

Bei strahlendem Wetter lauschten 80 Gäste den vergnüglichen Lieder und Geschichten zu 200 Jahre Fahrrad mit Günter Gall und Konstantin Vassiliev. Der Zuhörer erfuhr Weisheiten wie „wer später bremst, fährt länger schnell!“ 
Man konnte über 100 Jahre alte Fahrräder bestaunen und Menschen in historische Fahrradbekleidung. Ein Radler war in seinem Outfit und mitseinem historischen Rad aus Bremen angereist – per Rad!
Viel Zuspruch fand auch die Premierenführung per Rad zu den Bausünden von Leer (DIE Stadtführer von Leer). Es wurde diskutiert, wie Leer wohl ohne die Bausünden aussehen würde, und wie viel die Bürgerinitiative für unser Schmuckkästchen Altstadt getan hat.

Ein rundum gelungener Museumstag.
















Der Schimmelreiter
eine szenische Lesung zum 200 Geburtstag von Theodor Storm
SparkassenForum 26.04.2017
Fast jeder von uns hat in seiner Schulzeit diese Novelle lesen dürfen oder müssen. Die meisten haben sie schnell wieder vergessen. Dabei hat das Werk etwas anderes verdient:
Es erzählt vom Umgang der Menschen miteinader.
-Vom Kampf des Fortschrittlichen gegen die Gleichgültigkeit,
-Vom Kampf des neuen gegen das Beharren auf Althergebrachtes.

-Vom Kampf der Menschen gegen die Bedrohung durch Naturgewalten. Dabei gibt es Etappensiege, aber letztendlich zeigt sich, dass die Natur immer wieder stärker ist.
Es schildert die Auseinandersetzung von Menschen untereinander einschließlich des heute  so viel diskutierten Phänomen, das man Mobbing nennt.


Das Stück ist wahrlich kein alter Hut und wenn es so mitreißend dargeboten wird wie vom Theater Mignon, schlägt es die Zuschauer bis zur letzten Sekunde in seinen Bann.
Eine Meisterleistung der drei Schauspieler und ihrer Regisseurin.

Eine Schulklasse des UEG besuchte die Veranstaltung. Die Schüler schrieben ihre EIndrücke nieder. Vielen Dank!

Unsere Erwartungen waren anfänglich nicht sonderlich groß (immerhin ist die zu Grunde liegende Novelle fast 130 Jahre alt!), doch während der Vorstellung haben wir den Schimmelreiter für uns entdeckt. Die Darstellung wurde mit passender Musik unterlegt und die Texte mit Leidenschaft vorgelesen, so dass wir – ebenso wie die übrigen Zuhörer bzw. Zuschauer – gefesselt  waren.

Die Inszenierung, welche die beeindruckenden Räumlichkeiten des Leeraner Sparkassenforums gekonnt nutzte, wurde durch ein harmonisches Zusammenspiel von Ton-, Licht- und weiteren visuellen Effekten unterstützt, was uns sehr begeistert hat.
Letztendlich gefiel uns zudem die Anordnung der Zuschauersitze, da wir direkt zwischen den Rezitatoren saßen und uns so vorstellen konnten, wir wären mitten im Geschehen.

Die Rezitatoren wechselten ihre Standorte, mal standen und bewegten sie sich innerhalb des Zuschauerraums, welcher kreisartig um die „Bühne“ herum angeordnet war, und mal unheilsbringend aus dem ersten Stock, als Empore genutzt, so dass es interessanter wurde. Außerdem wurden kleine Theaterszenen eingebaut, somit wurde der ohnehin sehr dramatische Vorlesestil weiter aufgebrochen. Außergewöhnlich war, dass die Zuschauer zwischen den Rednerpulten saßen und wir so einen ganz dichten Kontakt zur Vorstellung hatten.

In der Inszenierung war der Schimmelreiter sogar richtig witzig – das hat Spaß gemacht!


 
 





 
   

Frühlingsfest im Park der Evenburg

                                                                                                                 6.-7. Mai 2017

Unsere Stiftung lebt wesentlich vom Kontakt mit der Leeraner Bevölkerung.
Das Frühlingsfest gibt uns die Möglichkeit mit sehr vielen Menschen zu reden, um zu erkunden wie wir wahrgenommen werden. Was war gut, was war schlecht. Was kann in Zukunft verbessert werden.
Dies gibt uns einen Motivationsschub, um die wunderschöne Arbeit in der Stiftung weiterzuführen.
Es besuchten uns auch viele Menschen, die von uns gehört oder gelesen haben. Sie wollten weitergehende Informationen.
Wir danken allen, die in den vergangenen Jahren uns unterstützt haben, und unsere Arbeit angenommen haben.

 Es war ein tolles Wochenende mit gutem Wetter und sehr guter Stimmung im Evenburgpark.

 

   
   
   

Musik im Glashaus 2017
12.03.2017
Ensemble Kokopelli
Eine Zeitreise

Der Gott Kokopelli vertreibt den Winter. Wenn der Winter geht und der warme Frühling kommt, erwachen nicht nur die Frühlingsgefühle.

Aufräumen sorgt für ein befreiendes Gefühl. Man lässt die Wohnung im neuen Glanz erscheinen. Und das wiederum tut der Seele gut.

Unseren Frühjahrputz haben wir mit der Vorbereitung zu „Musik im Glashaus“ geschafft. Einen Wohnraum in einen Konzertsaal zu verwandeln ist eine Herausforderung: Möbel auf die Terrasse tragen, hoffen das es nicht regnet, 60 Klappstühle herbeischaffen und aufstellen und am nächsten Tag die alte Ordnung wieder herstellen.

Das Ensemble Kokopelli tat auch unseren Seelen gut. Mit ihrer Zeitreise von der Renaissance, über die Wiener Klassik, die Operette bis zum Ragtime begeisterten sie die Gäste.

Im zweiten Teil widmeten sie sich der Operette die Fledermaus von J. Strauß. Humorvoll wird das Stück von Martin Jaser in Worte gefasst und die Musiker tauchen ganz tief in die Welt dieses so verführerischen Werkes ein.
 Klangverliebt, charmant und voller Leichtigkeit klingt ihr Spiel. Es gibt großen Applaus für diese herausragende Ensembleleistung.

Fotos: Marita Folkerts












 




Zum 11. Mal fand der LIONS Musikpreis für Niedersachsen West und Bremen in der Kreismusikschule in Leer statt. Dieses Jahr war das Wettbewerbsinstrument die Trompete. Die Trompete ist schwer zu spielen, und viele junge Musiker sind mit ihrem Instrument nicht im klassischen Bereich unterwegs, sondern bei Rock, Popp und Jazz.

Die jungen Musiker stellten jeweils ein Pflicht- und ein Wahlstück in einem gut besuchten Konzert vor. Das Pflichtstück waren die ersten zwei Sätze des berühmten Trompetenkonzertes von Johann Baptist Neruda. Dieses Stück erlaubt den Solisten sich von ihrer besten Seite zu zeigen: lyrische Bewegtheit im Allegro und intensiver Gefühlsausdruck im Largo.

Es gehört Mut dazu, sich einem Musikwettbewerb zu stellen, und es ist keineswegs einfach, die Tagesform punktgenau abzurufen.



Der 1. Preisträger aus dem Distrikt NW wurde der 15 jährige Nils-Christian Behrends aus Holtland, der 1. Preisträger aus NB wurde Jens Philipp Hennigs (22) aus Bremen.
Sehr gut bewältigten die jungen Musiker ihre höchst anspruchsvollen Soloparts.

Sie werden im Mai beim Deutschlandwettbewerb der Lions in Berlin gegen die besten Trompeter aus allen Bundesländern antreten.


Während die Jury tagte, beeindruckte der dreizehnjährige Jakow Pavlenko aus Oldenburg (1. Preisträger des Lions-Violinenwettbewerbes 2016) mit der 24. Caprice von Paganini nicht nur mit seiner Virtuosität, sondern besonders mit seiner unglaublichen Ausdrucksfähigkeit.

Unsere Stiftung versorgte die Teilnehmer und die Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten, zubereitet von unserem Kuratoriumsmitglied Marita Folkerts.



OZ Bericht vom 3.3.2017




Fotos:Biermann,Folkerts,Hühns



3. Sonntagskonzert
romantisch und virtuos
Nicole Müller - Harfe
Silviu Agachi - Violine

Nicole Müller  und Siviu Agachi begeisterten mit ihrem Neujahrskonzert in der Ev.-ref. Kirche zu Loga. Das Duo versteht sich ohne Worte. Diese Harmonie prägte die sehr persönliche Atmosphäre dieses Konzertes.
Sie erzeugten eine große Nähe zu den Gästen nicht zuletzt durch die unterhaltsame Moderation von Nicole Müller, die die menschlichen Seiten der Komponisten beleuchtete.


Das Programm umfasste Werke von der Klassik bis zur Filmmusik.

Die perfekte Symbiose der zwei Musiker ließ den Nachmittag unvergesslich werden und so rissen sie ihr Publikum zu Beifallsstürmen und Standing Ovation hin.

Ein reich beschenktes Publikum war das Ergebnis dieser großartigen Veranstaltung.

       
zum Bericht in der OZ vom 25.1.2017   Fotos: Marita Folkerts

 

step by step to heaven

 

Die Schnupperkursteilnehmer haben nicht erwartet, dass sie leicht und beschwingt tanzen und gleichzeitig im Regen singen wie Fred Astair, sie wollten ausprobieren ob dieser Sport für sie etwas ist. 20 Personen haben an diesem Schnupperkurs Steppen mit Uwe Heger teilgenommen. Koordination und Rhythmusgefühl zeichnen das Steppen aus. Wenn Uwe und Markus vortanzten schien es als flögen sie über das Parkett. Das war bei uns Anfängern nicht so, aber wir lernten mehr als die ersten Stepptanzschritte. Unsere Schrittkombinationen brachten das Gemeindehaus zum Klingen und wir hatten Spaß.

Vielen Dank Uwe.


 



Demovideo:https://www.youtube.com/watch?v=AM3RZsbA0Ic  
 

   
   
Kunst & Kultur im Garten des
  Umsonst und draußen  

Wir möchten kein Event, das perfekt von einer großen Agentur organisiert wird, ohne Herz, aber mit Blick auf möglichst großen Profit. Uns geht es um Spaß und Freude für die Menschen auf der Bühne und davor. Das war ein Fest für die ganze Familie.

Die Vielfalt ist das Besondere an dieser Open-Air Veranstaltung. Das gut durchmischte Musikprogramm wurde den unterschiedlichen Geschmäckern gerecht

Es ging gleich richtig los: Die Gruppe „Farbstoff“ durfte das diesjährige Fest eröffnen. Wer die Band unterschätzte, dem wurde bei ihrem Auftritt klar: Was sich da life abspielte war absolut mitreißend. Mit Annes überragender Stimme gab es richtig was auf die Ohren. Das Publikum war begeistert
Der Chor der VHS „Voices“ brachte genau die Songs, die die Herzen der Musikfreunde begehren. Man spürte eine Atmosphäre, die nur entsteht, wenn Lieblingslieder erklingen.     

Neben den Musikacts lockte Tanz, Ballett und Akrobatik Eltern, Großeltern und Freunde in den Kulturspeichergarten. Das fantasiereiche Ballett von Alice im Wunderland sprühte vor romantischer Poesie. Die Tänzerinnen haben ihrem jeweiligen Ausbildungsstand entsprechend gezeigt, dass sich die viele Arbeit und Disziplin der Vorbereitung gelohnt haben. Rasante und fetzige Hip-Hop-Tänze und Breakdance waren zwischen das klassische Ballett gestreut. Die Zuschauer belohnten das mit viel Beifall, und die jungen Akteure auf der Bühne haben den begeisterten Applaus sichtlich genossen.

„Magenta 3“ ist deutlich geschwächt, scherzte Uwe Heger, da er Joost Maier vertreten durfte. Stimmung pur verbreiteten die drei „Jungs“ mit ihren Saxophonen. Durch den warmen Sound ließen sich die Gäste mit Genuss zum Genießen verführen.

Die Coverband der Kreismusikschule „Pearl-Necklace“ trat genau so auf, wie es sich ihre Lehrer Angela Kötzsch und Holger Lorenz erhofft hatten: Selbstbewusst und frisch. Zum ersten Mal wurden die jungen Sängerinnen von ihrer eigenen Band unterstützt. Es war voll und es war laut. Ein bisschen Regen störte da kaum, da die Fans genau diese Performance sehen und hören wollten.

Auftrittsmöglichkeiten sind so wichtig! Bühnenauftritte sind ein wesentlicher Bestandteil des Lernprozesses der Schüler, denen sich die Möglichkeit eröffnet ihr Können vor einem großen Publikum zu präsentieren.

Das Highlight am Schluss, „All that Jazz“ wurde wegen des Wetters in den Kulturspeicher verlegt. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Den Musikern war der Spaß deutlich anzusehen und dadurch springt der Funke über. Es wurde geschunkelt und getanzt. Neben dem musikalischen Spaß entsteht ein gegenseitiges Verständnis für den Klang der Big Band.

Im Kulturspeichergarten gab es wie jedes Jahr den begehrten Bücherflohmarkt des Freundeskreises der Stadtbibliothek. Vor allem Kinderbücher waren sehr gefragt und viele Gäste gingen mit prall gefüllten Taschen nach Hause.

Am Tisch der Stadtbibliothek wurde gebastelt. Erstaunlich, was man aus alten Büchern und Straßenkarten Alles zaubern kann.

 

Maritas Spiegelkasten ist schon fast Kult. „Mann ist das schwer“ in Spiegelschrift zu schreiben.

 

Auf den Staffeleien der Freien Kunstschule wurden über 60 Bilder gemalt und zum Trocknen aufgehängt. Viele Menschen blieben auf der Uferpromenade staunend stehen. Zu Hause werden sich bestimmt Mama oder Oma über die Kunstwerke freuen.

Im Regen wurden die Pavillons und Zelte abgebaut.

Die „Nacharbeit“ ist wirklich hart. Wir danken den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihre tolle Unterstützung.

 

Alle waren gut drauf und genossen den Tag.

     
     
 



 

Musik im Glashaus 2016
Vielsaitige Musik
Gespielt von Nicloe Müller - Harfe
Silviu Agachi - Violine

Die Räumlichkeiten unseres Glashauses passten bestens zu der Musik. Die außergewöhnliche Kombination von Harfe und Violine bot ein Hörerlebnis der besonderen Art. Die Harfe ist ein Instrument, welches bereits vor 3000 Jahren in Mesopotamien und Ägypten vorkam, die Geige ist dagegen ein junges Instrument. So schön die Instrumente alleine klingen, umso exotischer klingt ihr Zusammenspiel.

Bei der Auswahl der Stücke bewiesen die Musiker ein goldenes Händchen. Im ersten Teil beeindruckten sie mit träumerischer Kammermusik.

Sehr eindrucksvoll waren die romantischen Stücke für Harfe solo, wie Chanson dans la nuit und clair de lune. Damit führte Nicole Müller den Zuhörern vor Augen bzw. vor Ohren, warum Engel mit diesem Instrument dargestellt werden. Der märchenhaft schöne Klang nahm die Gäste mit auf eine sphärische Reise.

Nicole Müller und Silvio Agachi spielten perfekt und auf sehr hohem Niveau: Geigen- und Harfenklänge in großer Harmonie. Durch ihr sympathisches Auftreten eroberten beide schnell die Herzen der Zuhörer.                                                            

Nach der Pause war dann Schluss mit dem engelhaften Getue scheuer Fraulichkeit an den Saiten. Der baroque Flamenco ist ein musikalisches Abenteuer. Nicole Müller war danach außer Atem, das Publikum hin und weg.

   
   

wir fanden den folgenden Artikel unter

http://fluechtlingshilfe.reformiert.de/gemeinde-loga.html

von Anke Brockmeyer

Die Welt vereint im Kochbuch

Internationales Projekt von Migranten, Flüchtlingen und Leeranern

Ein Malkurs der Volkshochschule im reformierten Gemeindehaus? Eigentlich nichts Besonderes. Wenn aber dabei Deutsch, Arabisch und Chinesisch gesprochen wird, die Menschen sich trotzdem verstehen und das Gefühl haben, eine Gemeinschaft zu sein – dann ist das ein Grund, zweimal hinzusehen. Vor allem, wenn auch der Fotokurs, das Layout-Team und die Hobbyköche ebenso arbeiten und zum Schluss etwas so Nachahmenswertes dabei herauskommt wie das Kochbuch „KunstDessertWelten“.

Diese Sammlung von Nachspeisen aus aller Welt wurde jetzt von den Teilnehmenden und den Initiatoren – der Volkshochschule Leer, der Evangelisch-reformierten Gemeinde Leer-Loga, der Stiftung „Kultur tut Leer gut“ und der Druckerei direktArt Divo – vorgestellt.


„Es war uns wichtig, kein Ghetto zu schaffen, in dem Migranten und Flüchtlinge zusammen einen Kursus belegen, sondern ein Gemeinschaftsgefühl von Alteingesessenen und Neubürgern entstehen zu lassen“, betont Frank Hühns von der Stiftung „Kultur tut Leer gut“. Das Format hat sich bewährt: Die Dessert-Rezepte-Sammlung ist nach „KunstGenussWelten“, einem Kochbuch mit Menüs aus aller Welt, bereits das zweite Kochbuch, das auf diesem Weg entstanden ist. Baklava aus Albanien, Frauenkekse aus China, Marmorkuchen aus Ostfriesland und gefüllte Walnüsse aus dem Sudan sind nur einige der Rezepte, die Internationalität in die Küche bringen. Hand in Hand wurde dafür in den vergangenen Monaten gearbeitet: Im Malkurs entstanden inspirierende Bilder, insbesondere Stillleben von saftigen Zitronen, farbenprächtigen Granatäpfeln, reifen Feigen, Gläsern, in denen sich das Licht spiegelt, aber auch Bilder von Menschen, die gemeinsam an einer gedeckten Tafel sitzen. Die Teilnehmenden des Fotokurses haben in den Malkurs, die Kochgruppe und beim Layout-Team „hineingeschnuppert“ und die Entstehung des Kochbuches festgehalten. Im Kochkursus wurden die Rezepte ausprobiert und aufgeschrieben, ehe das Buch mit Malerei, Fotos, Rezepten, kleinen persönlichen Geschichten der Teilnehmenden und Wissenswertem aus den einzelnen Ländern zusammengestellt werden.


                                         Fotos: Anke Brockmeyer

Das kann man allein nicht schaffen – aber in der Gemeinschaft geht das“, sagt Margot Austermann, Leiterin des Malkurses, sichtlich stolz. „Beim Malen entstand ganz schnell eine ganz entspannte Atmosphäre, aus der sich ein Gemeinschaftsgefühl entwickelte.“ Sie sei damals ganz aufgeregt gewesen, mit Menschen arbeiten zu sollen, deren Sprache sie nicht verstand, und mit Zutaten, von denen sie noch nie gehört hatte, erinnert sich Marita Folkerts, die den Kochkursus leitete. „Im Nachhinein war es gar nicht schwierig – im Gegenteil, es hat viel Spaß gemacht.“ Sie schwärmt von den intensiven Aromen: „In unserem Kurs duftete es nach Orangen, Zitronen, Rosenwasser – diese Duftwelten waren enorm.“ Jeder habe hier seine Fähigkeiten einbringen können, betont Diedrich Voßkamp, der den Teilnehmenden die Layout-Kenntnisse vermittelt und das Buch gedruckt hat. „Dieses Kochbuch ist unser aller Baby – wenn man es zum ersten Mal in den Händen hält, bekommt man feuchte Augen.“

Hier geht es zu weiterem Presseecho

OZ 09.10.2015

OZ, 13.11.2015
Oz, 19.12.2015
Reformiet Dez. 2015
OZ, 16.12.2015
SR29.11.2015





Ein Buch entsteht

Mehrere hundert Stunden wird das Layout entworfen, verworfen, umgestaltet, Texte geschrieben, Bilder gemalt, fotografiert, bearbeitet und für das Buch redigiert. Vieler Hände und Köpfe Arbeit ist nötig, um dort anzukommen wie rechts gezeigt.
Aber damit nicht genug.....   
Anschließend benötigt man noch viele Arbeitsschritte bis zum fertigen Buch.
So wird es gemacht

Qual der Wahl:
Welches Papier nehmen wir? Mit der Wahl des Papiers wird der Grundstein zum Erfolg des Buches gelegt. Papierstärke, wie fühlt sich das Papier an? Glänzend oder Matt? Einige Seiten sollen transparent sein. Was nehmen wir dafür? Und erst das Cover! Gut dass wir einen Fachmann im Team haben, der uns auch dabei zur Seite steht.








Die transparenten Seiten werden extra gedruckt und behandelt. Sie sind sehr empfindlich und das Papier besonders wertvoll. Sie werden erst zum Schluß einsortiert.
Alle übrigen Innenseiten werden nun sorgfältig gedruckt.
Ein Vorgang der viele Stunden in Anspruch nimmt.
Durch Stanzen werden die Seiten für die Bindung vorbereit.
Nun geht es an das Cover. Es besteht aus dickerem Papier und hat ein doppelt so großes Format. Es wird gedruckt und einlaminiert, damit es beim Gebrauch nicht verschmutzt und abwischbar bleibt. Es muß gefalzt und auch gestanzt werden.
Nun werden Buch für Buch die Seiten per Hand in die richtige Reihenfolge gebracht und ebenfals per Hand Buch für Buch gebunden.  Nach einer fachmännischen Überprüfung werden die Bücher für den Versand verpackt.